Da Stellar Blade die 3 Millionen weltweiten Verkäufe überschritten hat, bestätigte Regisseur Hyung-tae Kim, dass die bereits offiziell genehmigte Fortsetzung eine "ernsthafte" Erzählung enthalten wird.
In einem Interview mit This Is Game, über das Genki berichtete, erklärte Kim, dass das Team eine tiefgründigere Handlung für Eve und ihre Begleiter entworfen hatte, doch die hohen Kosten für die Produktion von Zwischensequenzen zwangen sie, erheblich zu kürzen. Dies führte dazu, dass viele Cinematics – und folglich Teile der Geschichte – gestrichen wurden, um das Spiel fertigzustellen. Deshalb bleiben den Spielern unbeantwortete Fragen über Eves Welt, einschließlich der Logik hinter ihren häufigen Kostümwechseln.
Während Shift Up erwog, nach dem Launch Zwischensequenzen hinzuzufügen, um die Handlung zu klären, befürchtete Kim, dass dies mit dem bestehenden Verständnis der Spieler "kollidieren" könnte. Daher können Fans in der Fortsetzung eine "ausreichend reichhaltige Erzählung" erwarten.
Allerdings wird eine Fortsetzung wahrscheinlich nicht bald erscheinen; das gesamte Team konzentriert sich Berichten zufolge auf die PC-Portierung. Kim erwähnte jedoch, dass Shift Up sich bemüht, sie "bis 2027" zu veröffentlichen.
Die PC-Version von Stellar Blade startete am 11. Juni und ist bereits Sonys größter Singleplayer-Start auf Steam geworden. Ihr gleichzeitiger Spieler-Höchstwert übersteigt 192.000. Zum Vergleich erreichte Ghost of Tsushima einen Höchstwert von 77.154 Spielern, God of War erreichte 73.529 und Marvel's Spider-Man Remastered einen Höchstwert von 66.436 Spielern. Tatsächlich ist das einzige von Sony veröffentlichte Spiel mit einer höheren gleichzeitigen Spielerzahl Helldivers 2, welches ein Multiplayer-Spiel ist.
IGNs Stellar Blade-Test bewertete es mit 7/10 und stellte fest: "Stellar Blade glänzt in den Kernaktionselementen, aber seine blassen Charaktere, die enttäuschende Geschichte und einige frustrierende RPG-Mechaniken hindern es daran, zur Elite des Genres aufzusteigen."
PC-spezifische Verbesserungen umfassen AI-Upscaling via Nvidia DLSS 4 und AMD FSR 3, entfesselte Bildrate, japanische und chinesische Sprachausgabe, Unterstützung für Ultra-Wide-Displays, hochauflösendere Umgebungstexturen und DualSense-Integration für haptisches Feedback und adaptive Trigger.