Keanu Reeves, der Star von „John Wick“, zahlt angeblich monatlich Tausende von Dollar an ein Unternehmen, um Nachahmer auf Plattformen wie TikTok und Meta zu beseitigen.
Laut einem detaillierten Bericht des „Hollywood Reporter“ hat Reeves eine Firma namens Loti beauftragt, jedes Jahr Zehntausende Social-Media-Konten zu löschen.
Reeves – bekannt für seine Rolle in „The Matrix“ und „Cyberpunk 2077“ – gilt als die am häufigsten nachgeahmte Berühmtheit im Internet. Seine große Popularität sowie sein Fehlen in offiziellen sozialen Medien haben das Interesse an seinem Privatleben geweckt.
Betrüger nutzen diese Situation aus, indem sie gefälschte Darstellungen von Reeves erstellen, auf denen er verschiedene politische Botschaften verbreitet, fragwürdige Produkte bewirbt oder sogar über Fake-Konten Beziehungen vortäuscht, um letztendlich Geld zu erpressen. Reeves ist ein bevorzugtes Ziel für solche Betrügereien – und die Technologie der künstlichen Intelligenz macht es zunehmend schwieriger, diese Nachahmungen zu erkennen.
Natürlich ist Reeves nicht allein. Es gab bereits mehrere öffentliche Beschwerden von Berühmtheiten über unbefugt generierte Werbeanzeigen durch KI. Im Jahr 2023 warnte Tom Hanks seine Follower davor, dass eine künstlich erzeugte Version von ihm ohne Genehmigung zur Bewerbung eines Zahnplans verwendet wurde. Letztes Jahr dankte Morgan Freeman Fans, die künstlich generierte Stimmenimitationen in viralen Videos entdeckt und als solche identifiziert hatten – diese wurden angeblich von jemandem verbreitet, der sich als seine Nichte ausgab.
Kürzlich appellierte Jamie Lee Curtis im Mai öffentlich an Meta-CEO Mark Zuckerberg über Instagram, nachdem die Plattform eine künstlich generierte Werbeanzeige mit ihrem Bild verwendet hatte, um ein Produkt zu bewerben, das sie weder autorisiert noch befürwortet hatte.
Alexandra Shannon, Leiterin der strategischen Entwicklung bei CAA, sagte dem „Hollywood Reporter“, dass Künstler zunehmend besorgt über solche Nachahmungen seien und forderte strengere Regeln und Vorschriften, um dieses Problem zu lösen.